Laufen QR-Codes ab?
Die kurze Antwort: Ein QR-Code selbst läuft technisch niemals ab. Er ist nur ein aufgedrucktes Muster, das einen Text enthält – meist eine Web-Adresse. Wenn ein QR-Code „abläuft", liegt das nie am Code, sondern daran, dass der Dienst dahinter die Weiterleitung abschaltet.
Statisch oder dynamisch – der entscheidende Unterschied
Statische Codes enthalten das Ziel direkt (eine URL, ein WLAN-Passwort, eine Visitenkarte). Sie funktionieren für immer, lassen sich aber nachträglich nicht mehr ändern – was gedruckt ist, ist gedruckt.
Dynamische Codes enthalten eine kurze Weiterleitungs-Adresse eines Dienstes, die auf das eigentliche Ziel zeigt. Vorteil: Das Ziel bleibt änderbar, ohne neu zu drucken. Nachteil: Der Code lebt nur so lange, wie der Dienst weiterleitet – und wie lange das ist, steht in dessen Bedingungen.
Drei Gründe, warum ein Code aufhören kann zu funktionieren
Die Testphase. Wurde der Code in einem befristeten Test angelegt, endet mit dem Test auch die Weiterleitung – der gedruckte Code zeigt danach auf eine Seite des Dienstes statt auf dein Ziel. Steht im Angebot „kostenlos testen" statt „kostenlos", ist das der Punkt, den du prüfen solltest.
Das Scan-Limit. Manche Tarife decken eine bestimmte Zahl von Scans ab; ist sie erreicht, endet die Weiterleitung. Das fällt spät auf, weil der Code bis dahin monatelang funktioniert hat – und meist genau dann, wenn er am meisten benutzt wird.
Die Zwischenseite. Der Code bleibt aktiv, aber vor dem Ziel erscheint eine Seite, die weggeklickt werden muss.
Worauf du vor dem Drucken achtest
Drei Fragen, die sich vorher beantworten lassen sollten: Ist die Weiterleitung befristet? Gibt es ein Scan-Limit? Erscheint vor dem Ziel eine Zwischenseite? Die Antworten gehören in die Bedingungen, nicht in eine Werbezeile – dazu die Frage, was mit sehr lange ungenutzten Links passiert.
Bei 1337.kiwi gilt: QR-Codes und Kurzlinks sind kostenlos, ohne Anmeldung nutzbar und laufen nicht ab* – dynamisch (das Ziel bleibt änderbar) und ohne Scan-Limit. Kostenlose Codes tragen lediglich eine dezente Absender-Zeile. Möglich ist das, weil der Dienst bewusst schlank gebaut ist: keine Tracking-Infrastruktur, keine Werbetechnik, minimale Betriebskosten – finanziert über den optionalen Pro-Tarif.
* Einzige Ausnahme: Kurzlinks, die jahrelang nicht ein einziges Mal aufgerufen wurden (zwei Jahre bei Konten mit E-Mail-Adresse – mit Vorwarnung per Mail –, fünf Jahre ohne Kontaktmöglichkeit), werden aufgeräumt. Jeder einzelne Aufruf setzt die Frist zurück. Details in den AGB.